Vergütung, AGD Tarifvertrag, Nutzungslizenz – was bedeutet das alles?

Ich arbeite mit dem AGD Vergütungstarifvertrag Design (VTV). Der wird seit 1979 verhandelt und abgeschlossen und ist eine gute Orientierung für die Vergütung von Designleistungen: Transparent schlüsselt der VTV-Katalog alle erdenklichen Gestaltungsleistungen auf. Das Berechnungsmodell des VTV unterteilt die Vergütung in drei Teile:

  • Entwurfsleistungen | Werkvertrag nach § 631 BGB
  • eingeräumte Nutzungslizenzen | Lizenzvertrag nach § 31 UrhG
  • zusätzliche Leistungen | Dienstvertrag – abgerechnet werden (nur) die geleistete Arbeitszeit

So unterscheiden Sie Werk- und Dienstvertrag:

Wenn Sie mit schlichtundbündig die Lieferung eines vereinbarten, gegenständlich fassbaren Arbeitsergebnisses verabreden, handelt es sich um einen Werkvertrag – wie Sie das Werk anschließend nutzen regelt die Lizenzierung. Beauftragen Sie mich hingegen mit dem, was Juristen „das bloße Wirken“ nennen – also Beratung, einfache Grafikleistungen oder Betreuung der Webseitentechnik -, liegt ein Dienstvertrag vor.